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Frühling im Nähzimmer

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Ich freue mich immer, wenn es auf Youtube ein neues Video der Missouri Star Quilt Company gibt. Eigentlich könnte ich jeden Quilt nacharbeiten, aber ich bleibe realistisch. Als ich das letzte Mal mein Arbeits-/Nähzimmer aufgeräumt habe, sind mir ein paar Fat Quarter entgegengefallen, die meine Frühlingslaune weiter befeuert haben. Die haben dann erst noch weiter auf Halde gelegen, weil ich nicht die passende Idee hatte.

Irgendwann kam mal wieder ein neues Video, was ich zum Anlass nahm, ein paar von den alten anzuschauen. Und da war die perfekte Idee für meine Fat Quarter: das Easy Cathedral Window-Video! Ich liebe die Cathedral Windows, aber ich finde sie auch ziemlich aufwändig. Hier wird eine einfache Methode gezeigt. Ich hatte zwei Päckchen weiße 5" charm squares und habe meine FQ passend zugeschnitten. Jetzt ist alles soweit fertig und ich kann das Sandwich zusammennähen. Ich glaube, es wird total hübsch!

Noch mehr Ostern!

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Ganz ehrlich: Ich hab die Schnauze voll! Hier ist es eiskalt und ich kann die Winterklamotten nicht mehr sehen. Schon als die ersten Krokusse ihr Köpfchen durch die Erde gedrückt hatten, war klar, hier muss was Frühlingshaftes genäht werden. Außerdem brauchten wir noch eine Idee für unsere Handarbeits-AG und da hab ich im neuen Butinette-Katalog ganz entzückende Häschen gefunden. Die Anleitung ist kostenlos und hier zu finden.

Bei meinem "klitzekleinen" Stoffvorrat war es kein Problem, ein Fat Quarter zu finden, das sich für meine Zwecke eignete. Schließlich musste ich das Häschen probenähen, ob sich das auch für die AG eignet oder eher nicht. Was soll ich sagen? Das Nähen ist kein Problem, geht ruck-zuck, und die Fertigstellung ist auch kein Hexenwerk. Trotzdem (weil ich die Anleitung nicht zu Ende gelesen habe), sah das Häschen erst einigermaßen doof aus. Mir war nicht klar, was ich falsch gemacht hatte, aber ich hab auch nicht in der Anleitung nachgeschaut.

Meine Kollegin…

Zwischenstand bei meiner Temperaturdecke

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Ich habe nach Wochen mal wieder die Häkelnadel in die Hand genommen und bei meiner Temperaturdecke weitergemacht. Ich war ca. 4 Monate im Rückstand und habe jetzt einen Monat aufgeholt. Immerhin war ich brav und habe regelmäßig die Tageshöchsttemperaturen in einer kleinen Exceltabelle festgehalten. 

Meinen eigentlichen Plan habe ich allerdings aufgegeben. Ich wollte ja erst drei Stücke häkeln und die dann nebeneinander platzieren. Die 123 Reihen sind aber nicht wahnsinnig hoch, deshalb habe ich beschlossen, einfach weiterzumachen. Vielleicht wird es ein breiter Schal? Nur eins ist klar: Ich werde auf gar keinen Fall alles wieder aufribbeln und von vorne anfangen!

Ostern im Februar

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Nach Weihnachten habe ich mich mit einer ehemaligen Kollegin getroffen und sie hat mir von ihren Pompomprojekten erzählt. Weihnachtsbäume, Türkränze....ach nee, ist nix für mich. Dann lag die Idee ein paar Wochen brach.

Dann bin ich irgendwie auf den goldigsten Hasen der Welt gekommen. Wahrscheinlich war ich willenlos auf pinterest unterwegs. Jedenfalls ist das Original aus Filz. Ich hatte noch Wolle übrig und ich wusste, dass ich irgendwo die Pompom-Schablonen hatte. Ich musste ein wenig suchen (und habe dann ganz viele interessante Dinge in meinem Bastelzimmer gefunden, an die ich gar nicht mehr gedacht hatte!) und dann ging es eines Abends vor dem Fernseher los. Filzen kann ich nicht, aber Pompoms hab ich schon als Kind gemacht.

Die anderen Zutaten gab es bei der Gärtnerei gegenüber und im schrecklich-schönen Kruschelgeschäft ganz in der Nähe. Und jetzt hab ich Ostern im Februar!

Urlaubsvorfreude

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Ich weiß, ich habe lange nichts gepostet, aber irgendwie hatte ich viel zu tun. Habe zwar auch einiges genäht und an meiner Temperaturdecke gearbeitet, aber zum Posten war weder die Zeit noch die Muße. Jetzt ist aber so viel Tolles aufgelaufen, da muss mal wieder was gezeigt werden.

Für unser Wohnzimmer will ich ja am liebsten 12 kleine Wandquilts haben, für jeden Monat einen. Diesen maritimen habe ich im August schon angefangen. War in Urlaubslaune, immerhin waren wir wieder mal an der Nordsee. Auf craftsy.com hatte ich eine schöne Idee (gratis!!!) gefunden, dort gabs natürlich auch die entsprechenden Zutaten (natürlich nicht gratis, aber immerhin zu reduzierten Preisen). Die Stoffe stammen hauptsächlich aus der Serie On Deck von Lily & Loom., den weißen hatte ich noch in meiner Kiste, die Zackenlitze im Nachbarort und die Idee für das Schiff bei pinterest.  Genäht und platziert und zusammengestellt war das Stück schnell. Dann hat es monatelang (!) gedauert, bis ich das Quiltsandw…

Langzeitprojekt

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Nach langem Hin- und Herüberlegen habe ich mich dann doch entschieden, eine Temperaturdecke zu machen. Anfang des Jahres (oder ist es schon Anfang letzten Jahres gewesen?) hat mir eine Freundin den Floh ins Ohr gesetzt und ich fand die Idee echt nett. Aber 365 Reihen, wie viele Maschen sollen das denn in jeder Reihe sein, damit da eine gescheite Größe bei rauskommt? Will man wirklich jeden Tag 300 Maschen oder so häkeln oder stricken? Also ich definitiv nicht.

Aber der Anfang, den ich von der Freundin gesehen habe, hat mir eigentlich echt gut gefallen. Nur eine umsetzbare Idee hat gefehlt, wie man das Problem mit den 365 Reihen  und 300+? Maschen lösen könnte. Irgendwann im Juli habe ich mal wieder eine Runde bei Pinterest gedreht. Da gab es Decken, die waren aus einzelnen Pixeln gehäkelt. Sieht sehr süß aus. Aber habe ich Lust, 365 Pixel zusammenzunähen? Definitiv nicht.

Egal, ich kaufe schon mal Wolle und fertige eine Skala an. Wenn man an einem Punkt hängen bleibt,
muss man halt …

Mal wieder was gestrickt

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Für den Urlaub an der Nordsee wollte ich mir ein maritim angehauchtes Jäckchen stricken. Bei Drops bin ich fündig geworden, das war fast klar. Ich mag deren Entwürfe und Ideen und bis jetzt hatte ich auch noch keine größere Schwierigkeiten, die Anleitung umzusetzen. Allerdings ist meine Vorstellungskraft nicht besonders gut ausgebildet. Meistens weiß ich erst nicht, was gemeint ist. Bin ich dann an der fraglichen Stelle, ist es plötzlich ganz klar.

Leider bin ich bis zum Urlaub nicht ganz fertig geworden. Eigentlich musste ich nur noch das Bündchen stricken und die Fäden vernähen. Knöpfe hatte ich auch noch keine, dachte aber, dass die ich einfach vor Ort kaufe. Dabei hab ich einen kleinen aber feinen Stoffladen gefunden. Barbara hat zwar (noch!) keine große Auswahl an Kurzwaren, aber ein großes Glas mit Fimoknöpfen. Ich muss sagen, die passen doch großartig! Die Knöpfe hab ich erst zu Hause angenäht und dabei ist mir aufgefallen, dass ich mich verzählt habe. Aber der Kundendienst ist…